photo by Katya Kulkova
photo by Katya Kulkova

Willkommen auf meiner Homepage!

Ich bin Wildwasser- und Freestyle-Paddlerin, Trainerin, Diplom Chemikerin, staatlich geprüfte Physiotherapeutin (B.Sc.) und Heilpraktikerin für Physiotherapie.

Auf meiner Homepage findest du alle Neuigkeiten rund um meine Person.

Mehr Fotos und aktuelle Beiträge findest du auf meiner Facebook Seite!

 

Mein Blog

Deutsche Meisterin 2021

Foto: Rüdiger Hauser
Foto: Rüdiger Hauser

Alle Jahre wieder! Am Wochenende fand in Plattling die diesjährige Deutsche Meisterschaft statt. Gleichzeitig galt das Ergebnis als Qualifikation für die Europameisterschaft, die im Oktober in Vaires-sur-Marne bei Paris statfinden soll.

Vor dem Start war ich leicht nervös - der Wasserstand ein bisschen zu hoch, die Konkurrenz  - Emma und Anica -  im Training ziemlich stark und Trainingsausfall von April bis Juni knabberten am Selbstbewusstsein.

Foto: Holger Lenz
Foto: Holger Lenz

Der erste Vorlauf lief katastrophal, ich bekam einfach die Spitze nicht ins Wasser, doch zum Glück zählen auch die kleinen Punkte. Der zweite Vorlauf ging dann schon besser und ich konnte mich ganz knapp vor Emma und Anica an die Spitze setzen. Im Finale wurde dann hart um die ersten 3 Plätze gekämpft wobei ich am Ende mit 290 Punkten die Nase vorn hatte. Zweite wurde Emma Schuck von der PG Kaiserslautern mit 250 Punkten und Bronze sicherte sich Anica Schacher von den Ulmer Paddlern mit 156,67 Punkten. Glückwunsch!

Bis zur EM im Oktober liegt also noch ein bisschen Arbeit vor uns und natürlich solls im nächsten Jahr auch wieder mehr Punkte im Damen-Finale geben...

Deutsche Meisterin 2020

Nach langem Warten, dass sie Wettkampfsaison 2020 doch noch in Schwung kommt war es Ende Juli endlich soweit: Bei perfektem Pegel und hochsommerlichen Temperaturen wurde die Deutsche Meisterschaft 2020 im Kanu-Freestyle in Plattling an der Isarwelle ausgetragen.

Schon in den Vorläufen konnte ich mich klar an die Spitze der Damen setzen und auch im Finale gelang mir ein super Lauf mit dem ich mir mit 610 Punkten meinen neunten Deutsche Meisterin Titel holen konnte. :) Glückwunsch an Emma Schuck (PG Kaiserlautern) und Lucia Hacker (NF Westend Augsburg) zu den Plätzen 2 und 3.

Mein Ziel mit meiner Punktzahl auch bei den Männern aufs Treppchen zu fahren habe ich leider knapp verfehlt - ich wäre "nur" auf Platz 4 gelandet (im letzten Jahr wars noch der 5. Platz). Somit ist aber das Ziel für´s nächste Jahr schon klar gesteckt! ;)

Saison 2020 - das Jahr hat einen Virus!

Meine Motivation in die neue Paddelsaison zu starten war am Anfang des Jahres groß. Doch dann lief gefühlt irgendwie alles schief. Das Jahr hatte plötzlich einen Virus und hätte es den Button gegeben - ich hätte bestimmt auf "Neustart" gedrückt.

Keine Kurse und kein Frühjahrspaddeln. Nicht wie gewohnt nach Korsika oder zur Abwechslung mal nach Griechenland. Alle Wettkämpfe bis auf weiteres abgesagt. Stattdessen Urlaub auf Balkonien.

Erste Lockerungen innerhalb Deutschlands brachten die Saison zunächst auch nicht wirklich wieder ins Rollen, da zu allem Überfluss extreme Trockenheit dazu kam.

 

Glücklicherweise geht es nun endlich wieder los. Man darf sich wieder weitgehend frei bewegen und der Regen der letzten Tage hat auch die Flüsse wieder gut gefüllt. :)

Ich habe mich entschieden in diesem Jahr Kurse nur nach Absprache anzubieten - damit bleibt die notwendige Flexibilität erhalten kurzfristig auf geänderte Bestimmungen zu reagieren.

Ich bin gespannt was das Jahr noch so bringt und freue mich auf ein baldiges Wiedersehen auf dem Wasser! - natürlich mit 1,5m Sicherheitsabstand...

Deutsche Meisterschaft 2019

Foto: Gabi Wurst
Foto: Gabi Wurst

Letztes Wochenende war ich zur Deutschen Meisterschaft in Augsburg. Es stand also gleich der zweite Saisonhöhepunkt gleich eine Woche nach der WM an.

Da es bei den Damen keine allzu große Konkurrenz gab, fuhr ich eher gegen mich selbst und versuchte möglichst hohe Scores zu erreichen. Mein erster Vorlauf war nicht ganz zufriedenstellend doch der zweite lief deutlich besser. Mit 708,33 Punkten hätte es bei den Männern auch unter die Top 5 gereicht. Im Finale wollte ich dann möglichst auch wieder mit den Männern mithalten können. Mein erster Lauf mit 570 Punkten reichte sicher zum Sieg bei den Damen, hätte aber aber den Männern nicht ganz für ´ne Medaille gereicht ... #nextyear ;-)

Zweite wurde Stefanie Schmollack (KC Limburg) vor Melanie Wolff (KS Augsburg). Glückwunsch!

Vierte der Welt! - Freestyle WM 2019 in Sort (ESP)

Freestyle-Arena in Sort (ESP)
Freestyle-Arena in Sort (ESP)

Anfang Juli fand die diesjährige Weltmeisterschaft im Kanu-Freesytyle in den spanischen Pyreneen im kleinen Städtchen Sort statt. Der dortige Fluss heißt Noguera Pallaresa und für die WM wurde eigens die erste Freestyle Arena weltweit gebaut.

Mit leichter Zeitverzögerung wurden die Baumaßnahmen nur wenige Tage vor dem Beginn des Nationentrainings abgeschlossen. Es blieb also nur wenig Zeit zur Eingewöhnung auf dem neuen Playspot. Die entstandene Walze sah super aus, dennoch war das Unterwasser etwas flach, so dass es zu diversen Bodenberührungen kam - wohl dem der ein Plastikboot fuhr...

Das Wasser des Noguera Pallaresa war frisch, die Außentemperatur dafür heiß. Im kühlen Naß zu paddeln war folglich eine angenehme Erfrischung.

Den WM-Auftakt bildeten die Squirt Wettkämpfe, bei denen wir fleißig unsere Teamkollegen anfeuerten und Mike Lochny es bis ins Finale auf Platz 5 schaffte. Nach einem erfolgreichen ersten Wettkampftag wartete auch schon die Eröffungsfeier auf uns.

Kanu-Freestyle Team Germany 2019
Kanu-Freestyle Team Germany 2019

Es folgte ein weiterer Nationentrainingstag, an dem ich meinen Läufen den letzten Feinschliff verpassen wollte - doch es kam natürlich etwas anders, denn ich fiel in jedem Lauf beim ersten Trick aus der Welle. Aber besser eine verpatze Generalprobe als einen verpatzten Wettkampf.

Die nächste Tage waren so ziemlich alle Klassen mit ihren Vorläufen, Halbfinalen und teilweise auch schon mit ihrem Finale dran bis endlich die Frauen an der Reihe waren. Es hieß also anfeuren, coachen, mitfiebern und halbwegs die eigene Anspannung aufrecht zu erhalten.

Philip Josef paddelte im OC1 bis ins Finale und holte sich die Bronze Medaille. Nele Barwich und Merle Hauser schafften es bei den Juniorinnen bis ins Halbfinale und Anica Schacher sicherte sich die 3. Finalteilnahme und den 5. Platz bei den Juniorinnen für´s deutsche Team.

Los geht´s - volle Konzentration! Foto: Rüdiger Hauser
Los geht´s - volle Konzentration! Foto: Rüdiger Hauser

Am vierten Wettkampftag ging´s dann endlich los mit den Vorläufen der Damen. Ich war direkt im Dritten Heat dran und konnte daher noch nicht so richtig abschätzen welche Punktzahl nötig sein würde um ins Viertelfinale der besten 20 einzuziehen. Etwas angespannt ging ich ins Rennen - der erste Lauf nicht ganz optimal, der zweite jedoch ganz passabel und so setzte ich mich gleich hinter Hitomi Takaku aus Japan auf den zweiten Rang. Mit einem guten Gefühl konnte ich nun bei den anderen Damen mitfiebern. Melanie Wolff paddelte auf den 36. Platz und Emma Schuck, die als letzte Starterin dran war auf Rang 11. Ich landete letztendlich auf Rang 6 in den Vorläufen und hatte somit eine gute Ausgangposition für´s Viertelfinale am nächsten Tag.

Mit McNasty und Loop ins Halbfinale! Foto: Rüdiger Hauser
Mit McNasty und Loop ins Halbfinale! Foto: Rüdiger Hauser

Beim Viertelfinale war ich deutlich entspannter. Als 6. platzierte der Vorläufe wusste ich genau welche Punktzahl notwenig sein würde um sicher ins Halbfinale der Top 10 einzuziehen. 520 Punkte sollten genügen, d.h. 260 Punkte pro Lauf oder Loop Air und Mc Nasty Air. Das sollte ich hinbekommen.

Mein erster Lauf brachte mir 430 Punkte ein - im zweiten musste ich also nur noch 90 schaffen - leichte Konzentrationsschwäche - es wurden 130. Dennoch war ich sicher im Halbfinale und hatte sogar noch einen Lauf übrig. Im dritten Lauf dann 520 Punkte, sodass ich die 130 Punkte streichen konnte - mit insgesamt 950 Punkte zog ich als Zweitplatzierte ins Halbfinale ein! Leider liefs bei Teamkollegin Emma Schuck nicht ganz so rund - Platz 18 am Ende.

Hard work during Semifinals! Foto: Rüdiger Hauser
Hard work during Semifinals! Foto: Rüdiger Hauser

Am letzten Wettkampftag standen dann nur noch die Halbfinals und Finale der Damen und Herren auf dem Programm. Halbfinale am morgen und für die Top 5 das Flutlichtfinale am Abend.

Leider war der Wasserstand am Finaltag nicht wie die Tage zuvor - es war weniger Wasser im Fluss und die Walze irgendwie kleiner. Die Nervosität machte sich unter den Paddlerinnen und Paddlern breit und die Scores waren deutlich niedriger als an den Tagen zuvor. Als Zweitplatzierte des Viertelfinale hatte ich den Vorteil, dass ich genau wusste welche Punktzahl ich erreichen musste um ins Finale einzuziehen. Es waren mehr als 300 Punkte - McNasty Air + Loop + Felix. Meine Nerven lagen blank, mein erster Lauf war nichts, ich bin aus der Walze gefallen und musste wieder hochpaddeln. Also erneut volle Konzentration und sicher die Tricks abhaken. Es war eine Zitterpartie aber am Ende schaffte ich es mit 336,67 Punkten als Vierte ins Finale der WM einzuziehen! :)

Flutlichtfinale - live on TV... Foto: Rüdiger Hauser
Flutlichtfinale - live on TV... Foto: Rüdiger Hauser

Jetzt hieß es warten. Das Finale war für 21:30 Uhr am Abend angesetzt. Irgendwie die Hitze überstehen, genügend Trinken, ausruhen, nicht nervös werden - alles leichter gesagt als getan... Die Spannung stieg und irgendwie ging der Tag dann doch noch rum, der Wasserstand war aber immer noch wie am morgen, etwas zu niedrig.

Das Licht geht an, alle auf ihre Plätze, große Live-TV-Show. Los ging´s mit Interview, dann starteten auch schon die Läufe. Mein erster Lauf war ganz passabel, leider flushte ich und konnte so nicht die volle Zeit ausnutzen. 490 Punkte - ich wusste sofort, dass wird nicht genug sein... Leider gelang mir dann aber auch kein besserer Lauf mehr - den anderen schon und so hieß es am Schluss Rang vier hinter Hitomi Takaku (JAP), Merlene Devillez (FRA) und Zosia Tula (POL).

Ich bin also nach 2013 erneut Vierte auf der ganzen Welt - das klingt toll! - Dennoch ein bisschen enttäuscht war ich schon wenn ich ganz ehrlich bin... ;)

Feuerwerk zum Abschied - danke Sort für eine großartige WM! Foto: Rüdiger Hauser
Feuerwerk zum Abschied - danke Sort für eine großartige WM! Foto: Rüdiger Hauser

Nach dem Damen-Finale waren die Männer dran - der Plan war klar, schnell umziehen, anfeuern und mitfiebern. Doch das war mir leider nicht vergönnt. Stattdessen hieß es schnell umziehen und ab zur Doping-Kontrolle...

Pünktlich zum letzten Lauf der Männer hat mich die freundliche Anti-Doping Assistentin dann wieder am Playspot abgesetzt.

Letzten Lauf gucken - Dane gewinnt vor Quim und Seb, Siegerehrung, Closing Ceremony und großes Feuerwerk - Danke Sort für eine großartige WM! :)

Freestyle WM-Quali und Süddeutsche Meisterschaft 2019

Anne Hübner (KC Bietigheim) bei der Süddeutschen Meisterschaft in Plattling, Foto: Rüdiger Hauser
Auch weiterhin im grünen Trickot unterwegs! Foto: Rüdiger Hauser

Lange gab´s kein Blog-Update mehr - nicht weil nichts los war sondern eher weil ich ständig unterwegs war.

Kurse in Hüningen und auf Korsika, Arbeit in der Praxis, Fortbildungen,  Freestyle-Training, Wildwasserpaddeln und Autokauf hielten mich vom Computer fern...

 

Ende April fand in Plattling die deutsche Qualifikation für die Freestyle-WM statt. Der Wettkampf zählte gleichzeitig als Süddeutsche Meisterschaft in diesem Jahr.

Nachdem es der Wettergott nicht besonders gut mit uns meinte wurden direkt an der Welle zahlreiche Tarps, Markisen und Zelte aufgebaut um die spannenden Wettkämpfe zu verfolgen. Der Pegel war über den Tag auch nicht sonderlich konstant - dennoch konnte ich in allen Runden die Nase vorn behalten und sicherte mir den Sieg vor Emma Schuck (PG Kaiserslautern), Stefanie Schmollack (KC Limburg) und Melanie Wolff (KS Augsburg).